Für diese russische Waffe haben ausländische Partner keine Analoga – Putin

Start der „Avangard“-Rakete (Screenshot)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat offenbart, für welche russische Waffe ausländische Partner keine Analoga haben.

„Wahrscheinlich kennen Sie bereits eine der modernsten Entwicklungen, eine perspektive (Entwicklung), die keine Analoga in der Welt hat – das ist ,Awangardʻ, unser Raketensystem“, verlautbarte Putin beim Treffen mit Studenten der Uralischen Föderalen Universität.

„Sie werden vielleicht in einigen Jahren erscheinen, aber bisher hat sie noch niemand. Gäbe es keine neuen Materialien, wäre es unmöglich“, präzisierte der russische Präsident.

Putin betonte dabei, dass die Rakete aus neuen Materialien besteht und während des Fluges auf ihrer Fläche eine Temperatur von bis zu 3000 Grad erreicht wird. „Ich erinnere daran, dass die Temperatur auf der Sonnenoberfläche bei 6000 Grad liegt, und hier, weil das Fabrikat in dichte Atmosphärenschichten vordringt, beträgt sie 3000 Grad. Der Eskimo-Effekt: (Sie) fliegt und schmilzt.“ Dabei gebe es ein Steuersignal und das Fabrikat behalte die nötige Temperatur für die nötige Zeit bei.

„Awangard“

Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Waffensystem „Awangard“ („Avangard“) im März letzten Jahres bei einer Ansprache vor der Föderalversammlung vorgestellt. Laut dem Präsidenten erreicht der Kampfblock dieses Waffensystems auch in dichten Atmosphärenschichten die 20-fache Schallgeschwindigkeit bei interkontinentaler Reichweite.

Die Fähigkeiten des Kampfblocks ermöglichen es dem Waffensystem, gegnerischen Abwehr- und Abfangsystemen auszuweichen. Der Block kann praktisch nicht abgeschossen werden, da seine Flugbahn im Voraus nicht ermittelbar ist. Auch gibt es keine Abwehrwaffe, die das „Awangard“-System in der Luft einholen könnte. Die Abfangrakete müsste dafür eine Geschwindigkeit von über 30 Mach erreichen.Ende letzten Jahres hat das russische Verteidigungsministerium das „Awangard“-System erfolgreich getestet: Im Gebiet Orenburg gestartet, traf die Rakete ein rund 6000 Kilometer entferntes Ziel auf der Halbinsel Kamtschatka. Die Tests sind abgeschlossen und noch in diesem Jahr stellt die russische Armee die ersten „Awangard“-Systeme in Dienst.

Verteidigungsminister vergleicht US-Raketenabwehr mit „löchrigem Regenschirm“

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat den entstehenden globalen Raketenschild der USA als einen „löchrigen Regenschirm“ bezeichnet. Damit kommentierte der Armeegeneral die heutige Ansprache von Präsident Wladimir Putin, bei der er eine ganze Reihe neuartiger, bisher öffentlich nicht bekannter strategischer Waffen präsentiert hat.

„Alles, was heute in Polen und Rumänien, in Alaska entwickelt sowie in Südkorea und Japan zu Entwicklung geplant wird, dieser ‚Schutzschirm‘ des Raketenabwehrsystems, erweist sich als löchrig“, sagte Schoigu vor Journalisten.

Der Verteidigungsminister äußerte sein Erstaunen darüber, dass die USA für diesen „Schutzschirm“ bedeutende finanzielle Mittel aufwenden.Dabei merkte Schoigu an, die Entwicklung modernster Waffen helfe Russland, die Verstrickung in ein neues Wettrüsten zu vermeiden und seine Souveränität „auf Jahrzehnte hinaus“ zu gewährleisten.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag bei seiner Rede zur Lage der Nation erklärt, das neue russische Raketensystem „Avangard“ sei zu interkontinentalen Flügen auch in dichten Atmosphärenschichten fähig und könne die 20-fache Geschwindigkeit der Mach-Zahlerreichen.

Nach Ansicht von Experten macht dieses System die US-Raketenabwehr, deren Geschwindigkeit nur fünf Mach entspricht, sinnlos.

Russland entwickele die modernsten Waffensysteme in Antwort auf den Auf- und Ausbau der US-amerikanischen Raketenabwehr, so Putin. Russland habe lange Zeit versucht, die USA zu überreden, den ABM-Vertrag (Anti-Ballistic Missile Treaty, dt. Vertrag zur Begrenzung von ballistischen Raketen) nicht zu verletzen. Das Weiße Haus habe jedoch alle dahingehenden Vorschläge aus Moskau abgelehnt.

Die USA sind 2002 vom Vertrag zur Begrenzung der Raketenabwehrsysteme (ABM) mit Russland einseitig zurückgetreten und stellen seitdem Abfangraketen und Radaranlagen in Osteuropa auf – offenbar um russische Interkontinentalraketen abfangen zu können.Das amerikanische Raketenabwehrsystem in Europa soll die beiden bestehenden US-Raketenschirme auf Alaska und in Kalifornien verstärken. Russland besitzt nur einen strategischen Raketenschirm, der die Hauptstadt Moskau schützt.

Die US-Pläne stoßen bei Russland auf Widerstand, weil die USA es ablehnen, rechtsverbindlich zu garantieren, dass der entstehende Raketenschirm nicht Russlands Atomraketen zum Ziel hat. In den vergangenen Jahren beteuerten Moskauer Politiker und Militärs jedoch, dass der amerikanische Raketenschild keine Chancen gegen neue russische Atomraketen hätte.

Putin nennt Details neuester „Zirkon“-Hyperschallrakete und anderer russischer Waffen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat während seiner Ansprache zur Lage der Nation Details zu der neuen russischen Hyperschall-Anti-Schiffs-Rakete „Zirkon“ gelüftet. Darüber hinaus erzählte der Staatschaf über jene Waffen, die während der vorjährigen „Botschaft an die Föderale Versammlung“ präsentiert wurden.

Russlands Präsident gab neue Details sowie weitere Pläne zur Arbeit an den modernsten russischen Waffen bekannt, die unter anderem im vorigen Jahr von ihm präsentiert wurden.

Hyperschallrakete „Zirkon“

Es gehe um „eine perspektivreiche Neuheit, an der die Arbeit erfolgreich im Gange ist und in der geplanten Frist zweifellos abgeschlossen wird“. „Ich möchte über die Hyperschallrakete ,Zirkonʻ sprechen, die eine Fluggeschwindigkeit von bis zu neun Mach (…) hat.“ Laut dem russischen Staatschef verfügt sie über eine Reichweite von mehr als 1000 Kilometern. Sie könne See- als auch Bodenziele erreichen.Der Raketeneinsatz soll seegestützt erfolgen, nämlich von seriengefertigten Unter- und Überwasserfahrzeugen aus, darunter den gebauten und derzeit in Bau befindlichen Wasserfahrzeugen aus, die für die Bestückung mit Marschflugkörpern „Kalibr“ geeignet sind.

„Dies alles wird für uns nicht aufwendig sein“, betonte Putin.

„Avangard“: Serienproduktion gestartet

Der Präsident sagte, dass die Serienproduktion des „Avangard“-Systems bereits begonnen habe.Noch vor kurzem schien es Putin zufolge unmöglich zu sein, dass Russland einen hochtechnologischen Durchbruch im Verteidigungsbereich schaffen kann: „Es war schwer, kompliziert; vieles musste man wiederaufbauen oder neu erschaffen …“

„Das haben unsere Ingenieure, Arbeiter, Wissenschaftler, darunter auch sehr junge Menschen, die an diesen Projekten gewachsen sind, getan. Ich wiederhole: Da ich alle Details dieser umfangreichen Arbeit kenne, habe ich allen Grund zu sagen, dass beispielweise die Entwicklung des strategischen Hyperschall-Marschgleitkörpers des Systems ,Avangardʻ seiner Bedeutung nach mit dem Start des ersten künstlichen Erdsatelliten vergleichbar ist, was die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit und der Sicherheit des Landes sowie seine Auswirkung auf das Erstarken des Potentials unserer Wissenschaft und einzigartige technologische Vorleistungen betrifft“, sagte der Präsident.

U-Wasser-Drohne „Poseidon“

„Früher wurde nicht davon gesprochen, aber nun kann man es sagen. In diesem Frühling wird das erste Atom-U-Boot – der Träger dieses unbemannten Komplexes – zu Wasser gebracht“, sagte Putin.

„Pereswet“, „Kinschal“ und „Sarmat“

Darüber hinaus kommentierte Russlands Staatschef den Testbereitschaftsdienst der Flugkomplexe mit den Hyperschallraketen „Kinschal“.

„Die Laserkomplexe ,Pereswetʻ und die Flugkomplexe mit den Hyperschallraketen ,Kinschalʻ haben im Regime des Versuchsbereitschaftsdienstes ihre einzigartige Eigenschaft bestätigt.“Er betonte dabei, dass die Komplexe „Pereswet“ im Dezember 2019 in den Bereitschaftsdienst integriert werden.

Darüber hinaus teilte Putin mit, dass derzeit der Testzyklus der ballistischen Interkontinentalrakete vom Typ „Sarmat“ durchgeführt werde.

Wladimir Putin hatte am 1. März 2018 vor der Föderalen Versammlung die neuesten russischen Waffen präsentiert – darunter die Hyperschallraketen „Kinschal“ und „Avangard“ sowie den Kampflaser „Pereswet“. Am 26. Dezember 2018 wurde die „Avangard“-Rakete im Beisein des russischen Präsidenten getestet.

Mit seiner neuen Hyperschallwaffe versetzt Putin die USA in Panik

 
Er ist blitzschnell da und hüpft auf den oberen Schichten der Atmosphäre seinem Ziel entgegen. Russlands Waffengleiter Avangard macht das US-Militär nervös, das bislang keine Verteidigung gegen die neuartige Waffe hat.

Für Russlands Präsident Wladimir Putin ist es ein „Neujahrsgeschenk an die Nation“. Bei Militärs und Rüstungsexperten in den USA und Europa schrillen hingegen die Alarmglocken. Russland hat jetzt – nach eigenen Angaben – eine Interkontinentalrakete mit dem neuartigen Hyperschallwaffengleiter Avangard erfolgreich getestet.

Zwar wurden Videos über den Start vom Raketenstützpunkt Dombarowski im südlichen Ural veröffentlicht. Der Gleiter soll dann erfolgreich das 6000 Kilometer entfernte Waffentestgelände Kura auf der östlichen Halbinsel Kamtschatka erreicht haben. Bilder von dem superschnellen Waffengleiter gibt es jedoch nicht.

Das wären aber die eigentlich interessanten Fotos und weniger die Rakete. Bei ihr handelt es sich nämlich um die vierte Version eines seit 40 Jahren eingesetzten Modells. Der angesehene US-Raketenexperte Jonathan McDowell spricht in einer Twitter-Meldung von der Interkontinentalrakete UR-100NU mit dem Avangard-Wiedereintritts-Vehikel, das soeben getestet wurde.

Für Branchenkenner kommt der jetzt veröffentlichte Neujahrsraketenflug wenig überraschend. Eher gibt es noch mehr Sorge um die Konsequenzen. Putin hatte den Waffengleiter Avangard bereits im März als eine von mehreren neuen Rüstungstechniken der Russen vorgestellt, darunter superschnelle Torpedos oder hyperschallschnelle Waffen, also mit Geschwindigkeiten jenseits von fünffacher Schallgeschwindigkeit.

Im nächsten Jahr soll das Avangard-System laut russischen Angaben einsatzbereit sein. Für Experten ist dies keine echte Sensation, sondern vielmehr ein Beleg für das Säbelrasseln der Großmächte. US-Präsident Donald Trump hatte im Oktober den Rückzug seines Landes aus dem INF-Abrüstungsvertrag von 1987 angekündigt. Putin drohte mit der Entwicklung neuer Atomraketen, sollten die USA ihre Ankündigung umsetzen.

Gleiter Avangard kann konventionell und nuklear bestückt werden

Längst ist dem Westen bekannt, dass die Russen unter den Namen Projekt 4202 oder JU71/JU74 seit Jahren Hyperschallwaffen entwickeln und testen. Die Besonderheit des Gleiters Avangard, der mit Atomsprengköpfen oder konventioneller Sprengtechnik ausgerüstet werden könnte, ist seine Manövrierbarkeit.

Er soll nicht wie bei einer herkömmlichen ballistischen Interkontinentalrakete aus dem Weltraum auf sein Ziel stürzen, sondern mit zehn bis zwanzigfacher Schallgeschwindigkeit sein Ziel durch Manöver in der oberen Atmosphäre ansteuern. „Das können wellenförmige Flugkurven sein, wie ein Stein, der über Wasser springt“, erklärt ein Branchenexperte, der anonym bleiben möchte, den Flugverlauf. Durch die Manövrierbarkeit bleibt bei den Hyperschallgleitern praktisch geheim, auf welches Ziel sie eigentlich zusteuern, heißt es bei der US-Denkfabrik Rand Corporation.

Während Putin behauptet, es gäbe selbst für die nächsten Jahrzehnte keine Abwehrsysteme für die neuen russischen Hyperschallwaffen, wollen die USA dies nicht tatenlos so hinnehmen. Sie sind mehr als alarmiert. „Wir haben keine Verteidigung, die den Einsatz einer solchen Waffe gegen uns verhindern könnte“, gab John Hyten, Befehlshaber des Strategischen Kommandos der USA, bereits Ende März im Streitkräfteausschuss des US-Senats zu.

Nunmehr wird unter Druck gehandelt. So veröffentlichte die Pentagon-Forschungsbehörde Darpa am 6. November unter dem Stichwort „Glide-Breaker-Programm“ eine dringende Ausschreibung an die Rüstungsindustrie für Vorschläge, wie ein Abwehrsystem für hyperschallschnelle Waffengleiter in den oberen Luftschichten aussehen könnte. Die Details sind geheim.

Reichweite der Aufklärungsradare reicht nicht mehr aus

Die größte Bedrohung durch den russischen Avangard-Waffengleiter resultiert dabei nicht allein aus dem Umstand der extrem hohen Geschwindigkeit in Verbindung mit der Manövrierbarkeit, sondern durch Probleme der Entdeckung und exakten Bahnverfolgung. Nur dann könnte der Gleiter auch zerstört werden, wie dies derzeit bei den Direkttreffern durch Abwehrraketen gegen die Sprengköpfe von Interkontinentalraketen geplant ist, die noch vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerstört werden sollen. Experten sprechen von der „Hit-to-kill-Technik“.Die aktuellen US-Radare können jedoch bislang nicht über ausreichend große Distanzen aufklären. „Sie müssen Tausende von Kilometern sehen, nicht Hunderte“, erklärte erst vor zwei Wochen Michael Griffin, Chefingenieur des Pentagons und Ex-Chef der Nasa, bei einer Expertenanhörung. Griffin verwies auf die Krümmung der Erdkugel, weshalb der weite Blick von Radaren nur beschränkt möglich ist.

Das Problem werde aus Sicht der USA durch die Weite des westlichen Pazifischen Ozeans und das Fehlen von Inseln für Radaranlagen verschärft. „Es gibt nicht viele Orte, an denen Radargeräte geparkt werden können“, sagte Griffin. „Und wenn Sie welche gefunden haben, werden sie wahrscheinlich zu Zielen.“ Weil die Radarsignaturen der Hyperschallwaffen zehn bis 20 Mal schwächer seien, müssten die USA wohl ein Netz mit Aufklärungssensoren im Weltraum installieren.

Griffin verwies darauf, dass nicht allein Russland, sondern auch China intensiv an Hyperschallwaffen arbeite und inzwischen die USA übertreffe. „China hat im letzten Jahr mehr Hyperschallwaffen getestet als wir in einem Jahrzehnt“, sagt Griffin. „Das müssen wir ändern.“ So soll im August der chinesische Testwaffengleiter Starry Sky 2 bei Wellenfahrten in der oberen Atmosphäre über sechs Minuten lang 5,5-fache Schallgeschwindigkeit erreicht haben.

Die größte Herausforderung für Hyperschallwaffen-Entwickler sind die extrem hohen Temperaturen beim Flug. Die Oberfläche des Gleiters muss der Reibungshitze widerstehen und gleichzeitig die Form behalten, weshalb keine abschmelzbaren Hitzeschilde verwendet werden können. Zudem soll der Gleiter noch steuerbar sein. „Das ist keine leichte Aufgabe.“ Wie es unter Rüstungsexperten heißt, werden sich die USA die Bahndaten des jüngsten Avangard-Fluges genau anschauen, wie erfolgreich er tatsächlich war.

Zehnmal schneller als der Schall: Putin präsentiert neuste Hyperschallwaffe– VIDEO

Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei seiner Ansprache an die Föderale Versammlung eine neue russische Hyperschallwaffe präsentiert und Details über deren Möglichkeiten enthüllt.

„Von großer Bedeutung ist die Entwicklung eines Präzisions-Hyperschall-Raketenkomplexes, der keine Analoga in der Welt hat; die Tests wurden erfolgreich absolviert und darüber hinaus wurde ab 1. Dezember ein Komplex für seinen Bereitschaftsdienst auf den Flugplätzen des Militärbezirks Süd eingesetzt“, so Russlands Präsident Wladimir Putin.

„Die einzigartigen flugtechnischen Eigenschaften des Hochgeschwindigkeits-Trägerflugzeuges ermöglichen es, eine Rakete in wenigen Minuten an einen Abwurfort zu bringen. Nach dem Abwurf erreicht die Rakete dann eine Hyperschallgeschwindigkeit, die die Schallgeschwindigkeit um das Zehnfache übertrifft, und führt dabei Manöver in allen Abschnitten der Flugbahn aus“, sagte der Präsident.Dadurch könne sie sicher alle existierenden und perspektivischen Systeme der Luft- und Raketenabwehr überwinden, indem sie Atom- sowie konventionelle Sprengköpfe auf einer Distanz von bis 2000 Kilometern zum Ziel bringt.

Putins Ansprache an die Föderale Versammlung>>>

„Wir haben dieses System ,Kinschalʻ (dt. ,Dolchʻ) genannt“, sagte Russlands Staatschef abschließend.

„Reichweite unbegrenzt“: Putin zeigt „Satan 2“-Atomrakete erstmals im Test – VIDEO

Bei der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Lage der Nation am Donnerstag sind unter anderen neue Waffensysteme präsentiert worden, darunter die Interkontinentalrakete Sarmat (Nato-Code: Satan 2). Putin zufolge ist die Rakete in der Lage, ihre Ziele über den Nord- und Südpol anzugreifen und jegliches Luftabwehrsystem zu überwinden.

„Wir befassen uns mit Raketen der neuen Generation. Das russische Verteidigungsministerium hat zusammen mit den Unternehmen der Raketen- und Raumfahrtindustrie mit der aktiven Testphase des neuen Komplexes mit einer schweren Interkontinentalrakete begonnen. Wir nennen ihn (den Komplex – Anm. d. Red.) „Sarmat“ „, so Putin.

Dieser Raketenkomplex soll laut Putin die bereits in der Sowjetunion gebaute Wojewoda-Rakete (bei der Nato als Satan bekannt) ablösen. Die Wojewoda-Rakete sei wirklich schlagkräftig gewesen. „Unsere ausländischen Kollegen gaben ihr deshalb einen sehr bedrohlichen Beinamen“, so der Kremlchef.Doch laut Putin ist die neue Rakete Sarmat ihrem Vorgänger in aller Hinsicht überlegen.

„Während Wojewoda eine Reichweite von 11.000 km hat, ist die Reichweite des neuen Systems so gut wie unbegrenzt“, sagte Putin, während auf einem großen Bildschirm eine Simulation vorgespielt wurde.

Putin unterstrich dabei die Vorteile der Sarmat-Rakete gegenüber ihrem Vorgänger. Mit einem Gewicht von 200 Tonnen hat die Rakete eine kurze Brenndauer, was ihr Abfangen erschwert.

„Die Reichweite der neuen Rakete und die Zahl der Kampfblöcke übertreffen die Eigenschaften der Wojewoda-Raketen. Die Sarmat-Rakete wird mit unterschiedlichen Atomsprengkörpern von hoher Leistung ausgestattet, darunter mit Hyperschall-Eigenschaften“, betonte Putin.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s