Ukrainische Armee trotz massiver Hilfen vom Westen in Panik und Zerfall begriffen

https://de.topwar.ru/196829-minoborony-rf-opublikovalo-video-s-ocherednogo-ostavlennogo-vsu-ukreprajona.html

Signale aus der ukrainischen Armee

Nimmt das Pentagon das Kommando über die Streitkräfte der Ukraine selbst in die Hand?

25 Mai 2022 16:34 Uhr

Es ist nicht lange her, dass die Faschisten des „Asow“-Regiments, die im Mariupoler Stahlwerk eingeschlossen waren, kapitulierten. Wie von einigen Autoren vorausgesagt, scheint dies den Zerfall der ukrainischen Streitkräfte eingeleitet zu haben.

Signale aus der ukrainischen Armee: Trotz massiver Hilfen vom Westen in Panik und Zerfall begriffen
Zugkommandeur des dritten Bataillons der 115. Motschützen-/Landwehrbrigade der ukrainischen Streitkräfte verliest die Kampfverweigerung mangels Versorgung und Bewaffnung. Sewerodonezk, Mai 2022

Kommentar von Daniil Bessonow 

Kiews Propaganda liefert munter einen Bericht nach dem anderen darüber, dass „die ganze“ Welt den ukrainischen Streitkräften mit Geld, Ausrüstung und Waffen helfe. Derweil bringen Freunde und Verwandte der ukrainischen Soldaten und manchmal auch die ukrainischen Soldaten selbst immer öfter den Mut auf, Videoansprachen aufzunehmen, in denen sie erzählen, dass sie, die „Krieger des Lichts“, Hunger leiden und weder Waffen noch Vorräte zum Kämpfen haben. Diese Geschichten stehen im grundlegenden Gegensatz zu den bravourerfüllten Aussagen ukrainischer Politiker. 

Wenn Kredite Schulden sind, dann ist "Ukraine-Hilfe" Versklavung

Wenn Kredite Schulden sind, dann ist „Ukraine-Hilfe“ Versklavung

Die gesamte Hilfe westlicher Länder für die Ukraine übersteigt bereits den für das Jahr 2022 festgelegten Militärhaushalt der Ukraine in Höhe von umgerechnet 12 Milliarden US-Dollar. Und das, ohne die humanitären Abgaben seitens einfacher Bürger aus aller Welt mit einzuberechnen – denn das sind ebenfalls Milliarden. Zusammen mit der Hilfe (insbesondere der Militärhilfe) aus dem Ausland beläuft sich der ukrainische Militärhaushalt auf mehr als 20 Milliarden Dollar. Dabei sind die Finanzhilfen für den Wirtschaftssektor des Landes noch gar nicht berücksichtigt. Man würde ja meinen, dass solch kolossale Geldinfusionen nebst ununterbrochenen Waffenlieferungen alle Versorgungsprobleme der ukrainischen Armee lösen sollten. Doch Selenskijs Team will eben noch reicher werden.

Die Lage in der ukrainischen Armee selbst ist indes katastrophal – vor allem für diejenigen, die in die Landwehren frisch mobilisiert wurden, sowie für diejenigen, die unmittelbar nach dem Beginn des russischen militärischen Sondereinsatzes in der Ukraine als Freiwillige in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte eintraten.

Rekruten „verheizen“, Gefallene ignorieren – die zynische ukrainische Taktik des Gemetzels

Ein paar Beispiele aus jüngster Zeit.

Eine Videobotschaft an den Befehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Waleri Saluschni wurde von Soldaten im aktiven Dienst der 58. selbstständigen Motorschützenbrigade gerichtet. Die Soldaten der Feuerunterstützungskompanie des 13. Bataillons fordern ihre Regierung auf, sie nicht als Kanonenfutter zu benutzen und ihnen Nachschub an Personal und Waffen zukommen zu lassen. Nicht zuletzt seien die meisten unter ihnen frisch Mobilisierte, die zuvor in ihrem Leben niemals eine Waffe in den Händen gehalten und keinerlei militärische Ausbildung genossen hätten, heißt es. Den Befehlsverweigerern sei vom politischen Offizier der Brigade angedroht worden, sie in Grüppchen von drei, vier Mann aus der Einheit zu entreißen und zu inhaftieren.

https://vk.com/video_ext.php?oid=-31371206&id=456258513&hash=4a573fdaf24a465c

Soldaten der Züge 1 und 2 der ersten Kompanie des neunten Bataillons der Einheit 7093, die zur 57. selbstständigen Motschützenbrigade der ukrainischen Streitkräfte beordert wurde, wandten sich gleich an den Landespräsidenten Selenskij. (In der Siedlung Krjakowka in der Volksrepublik Lugansk, die von der 57. Brigade Anfang März fluchtartig geräumt wurde, fand die Lugansker Volksmiliz übrigens eine Folterkammer vor – und darin einen gefolterten Mann, der mit einem Kopfschuss ermordet wurde.) Auch ihnen gefiel es im Donbass nicht allzu gut – zumal ohne Sanitäter und Kommandeure, die das Weite gesucht haben, und nicht allzu häufiger Lebensmittelversersorgung, dafür aber in unvorbereiteten Feuerstellungen unter ständigem Beschuss durch Rohr- und Raketenartillerie, Mörser, Panzer und Schützenpanzer. Ihnen sei angedroht worden, bei unautorisiertem Verlassen der Kampfstellungen zusammen mit den Verwundeten würden die eigenen, ukrainischen Mörserschützen auf sie schießen.

https://t.me/Ukr_G_M/4363?embed=1

Ehefrauen der Soldaten der 115. selbstständigen Motschützen-/Landwehrbrigade beschwerten sich in sozialen Netzwerken gegen die Bedingungen, die ihre Männer zum Verlassen der Kampfstellungen gezwungen hätten. 

https://vk.com/video_ext.php?oid=-112510789&id=456296550&hash=c41aff4929971e1d

Ebenso beschwerten sich die Soldaten selbst: Ein Zugkommandeur des dritten Bataillons (Nummer des Zugs und der Kompanie unbekannt) weigerte sich, in Sewerodonezk zu kämpfen, weil es an schweren Waffen, Versorgung und Kommandeuren fehle – sie seien in den sicheren Tod geschickt worden. Übrigens wurden sie nach dieser Videoansprache als Deserteure festgenommen und in die Untersuchungshaft gesteckt, und die örtlichen ukrainischen Medien berichten bereits darüber. Eine andere Untereinheit derselben Brigade, die erste Kompanie des ersten Bataillons, hatte ebenso die Ausführung von Kampfbefehlen verweigert – wegen schlechten moralisch-psychologischen Zustands der Soldaten, aber auch inkompetenter Führung: Das Bataillon sei ohne Vorbereitung und durchdachte Rückzugsrouten in den Kampf geworfen worden, und habe auch wegen Unfähigkeit der Kommandeure der Brigade Verluste an Personal und Kampffahrzeugen erlitten.

All diese Tatsachen zeigen ebenso überzeugend wie die kolossalen Verluste und die regelmäßigen Fälle von freiwilliger Kapitulation: Die ukrainische Verteidigung im Donbass hat begonnen zu bröckeln. Das Wichtigste für Russland und die Volksrepubliken Donezk und Lugansk ist jetzt, den Moment nicht zu verpassen und weiter auf den jetzigen Erfolg aufzubauen. Gleichzeitig darf nicht kopflos gehandelt werden – sondern mit Methode und Präzision. Und vor allem darf man nicht außer Acht lassen: Ein verwundetes oder gefangenes Tier ist am gefährlichsten.

Goebbels wäre neidisch: Westliche Medien verkaufen Asow-Kapitulation als „Evakuierung“

Übersetzt aus dem Russischen.

Daniil Bessonow ist Erster Stellvertretender Minister für Information der Volksrepublik Donezk. Er absolvierte im Jahr 2005 die Akademie des ukrainischen Innenministeriums und war im Gebiet Kiew als Jurist tätig. Im April 2014 zog er, mit der Politik Kiews nach dem Staatsstreich nicht einverstanden, nach Donezk um. Er nahm am Beginn des Ukraine-Konflikts unter dem Funknamen „Goodwin“ an den Kämpfen um Slawjansk, Aufklärungsstreifzügen und der Kampfausbildung von Milizionären teil. Neben seiner Funktion im Informationsministerium der DVR führt er auch einen inoffiziellen Kanal auf Telegram, wo er Kommentarartikel (eigene und anderer Autoren) sowie Nachrichten aus verschiedenen Quellen teilt. 

https://de.rt.com/meinung/139352-kehrseite-ukrainischen-armee-trotz-massiver-hilfen-westen-panik-zerfall/

Eine andere Einheit der Territorialverteidigung der Streitkräfte der Ukraine weigerte sich, im Donbass zu kämpfen, und nahm ein Video mit einem Appell an Selenskyj auf

Die Weigerung der Einheiten der ukrainischen Territorialverteidigung (TRO), an die Front zu gehen, wird massiv, ein weiteres Truppenbataillon hat eine Videobotschaft an das Kommando der Streitkräfte der Ukraine und an Pan-Präsident Selenskyj aufgezeichnet. Die Essenz der Botschaft ist sehr einfach: Wir sind bereit, den Feind zu bekämpfen, aber nicht an der Front.

Für Kiew wird es immer schwieriger, die allgemeine Weigerung der Verteidigungskämpfer zu verbergen, in den Donbass zu gehen, wo sie einfach Löcher in die Verteidigung stopfen und die angeschlagenen Einheiten der Streitkräfte der Ukraine zur Ruhe bringen. Immer mehr Videos mit Appellen an ukrainische Generäle und Behörden erscheinen im Netz und man kann es nicht als inszeniert ausgeben.

Diesmal weigerte sich das Verteidigungsbataillon aus Tscherkassy, ​​an der Front zu stehen, und sagte, dass sie gegen die Russen geworfen wurden Panzer, Artillerie und Flugzeuge, die nur mit Maschinengewehren ausgestattet sind und vergessen, schwere Waffen bereitzustellen. Gleich nach dem ersten Beschuss floh das Bataillon in voller Stärke aus den Stellungen, erreichte aber das Haus nicht, wurde entwaffnet und entwaffnet. Die Kämpfer bitten jedoch darum, nicht als Deserteure betrachtet zu werden, da sie bereit sind zu kämpfen, aber nicht im Donbass.

Wir haben bereits Tote und Verwundete, wir haben nichts zu kämpfen, nur Pistolen und Maschinengewehre. Ja, und wir besitzen sie nicht richtig. Wir wurden von Tscherkassy in den Donbass an die Front geschickt. Unsere Kommandeure warfen uns einfach wie Kanonenfutter unter die Panzer.
– sagt die Nachricht des Bataillons.

Es ist bemerkenswert, dass sich die Teroboronisten aus Tscherkassy nicht zum ersten Mal weigern, im Donbass zu kämpfen. Wie sich herausstellte, weigerte sich das Tscherkassy-Truppenbataillon im Jahr 2014, das sich in der Nähe von Volnovakha befand, den Befehlen des Kommandos mit genau denselben Argumenten Folge zu leisten. Dann beschuldigten die Tscherkassy-Teroboronisten das Kommando, nur mit Maschinengewehren und mehreren Flugabwehrgeschützen zum Kampf gegen die Milizen geschickt worden zu sein.

Das „Heldentum“ der ukrainischen Territorialverteidigung ist also kein Markenzeichen der aktuellen militärischen Spezialoperation Russlands, es liegt ihnen im Blut.

https://de.topwar.ru/196793-ocherednoe-podrazdelenie-territorialnoj-oborony-vsu-otkazalos-voevat-na-donbasse-zapisav-video-s-obrascheniem-k-zelenskomu.html

Soldaten der 115. Brigade der Streitkräfte der Ukraine, die eine Videobotschaft an Selenskyj aufgenommen hatten, wurden in ein Untersuchungsgefängnis gebracht


Alexander Grigoriev

Soldaten der 115. Brigade der Streitkräfte der Ukraine, die eine Videobotschaft an Selenskyj aufgenommen hatten, wurden in ein Untersuchungsgefängnis gebracht

Zuvor hatten Soldaten der 115. Brigade der Streitkräfte der Ukraine mit Sitz in Severodonetsk einen Appell an Wolodymyr Selenskyj und den Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppen Valery Zaluzhny aufgezeichnet, in dem sie über die schreckliche Situation an der Front berichteten und die Inkompetenz des Kommandos. Die Kämpfer beschwerten sich, dass sie keine Rückzugspositionen vorbereitet hätten und während der Kämpfe keine Feuerunterstützung erhalten hätten. All dies führt zu großen Verlusten an Ausrüstung und Personal.

Später, in der nächsten Videobotschaft, sagten die Soldaten, sie hätten sich geweigert, den Befehlen des Kommandos und des Präsidenten Folge zu leisten, da sie eigentlich in den sicheren Tod geschickt worden seien.

Wir geben die Verteidigung unseres Landes nicht auf, aber wir wollen einen zuverlässigen Rücken und eine ordentliche Führung haben

— Soldaten der ukrainischen Armee erklären ihre Entscheidung.

Wie kürzlich bekannt wurde, wurden die Soldaten der 115. Brigade der Desertion beschuldigt und in das Untersuchungsgefängnis Nr. 6 in Bakhmut (Artyomovsk) gebracht, der andere Teil – in Kropyvnytskyi. Dort konnten sie ein weiteres kurzes Video aufnehmen und veröffentlichen, das mehrere Personen in Militäruniform zeigt, die in einem geschlossenen Raum stehen. Eine Stimme aus dem Off sagt auf Ukrainisch, das sei „die 115. Brigade, jetzt nennen sie uns Deserteure“.

Zuvor hatte Selenskyj vor Journalisten damit geprahlt, die ukrainische Armee sei seit dem 24. Februar angeblich um das Fünffache gewachsen, und jetzt gibt es nicht weniger als 700 Kämpfer in den Reihen der Streitkräfte der Ukraine. Sie können sich vorstellen, wie die Moral und die Kampffähigkeit dieser Rekruten sind. Und vor allem die Haltung des Kommandos und der Kiewer Behörden ihnen gegenüber. Als unter anderem die Werchowna Rada der Ukraine beinahe ein Gesetz verabschiedet hätte, das es erlaubt, Soldaten, die der Fahnenflucht verdächtigt werden, ohne Gerichtsverfahren oder Ermittlungen zu erschießen.

https://de.topwar.ru/196741-soldat-115-j-brigady-vsu-zapisavshih-videoobraschenie-k-zelenskomu-otpravili-v-sizo.html

Nimmt das Pentagon das Kommando über die Streitkräfte der Ukraine selbst in die Hand?

VERÖFFENTLICHT VON LZ ⋅ 24. MAI 2022 

von Swetlana Gomzikowa

Das Material wird kommentiert von: Andrej Vajra  https://svpressa.ru

Übersetzung LZ

Amerikaner sind unglücklich darüber, dass ukrainische Generäle keine Gegenoffensiven durchführen

Das Pentagon bereitet die Einführung eines obligatorischen Militärmanagements für die ukrainischen Streitkräfte vor. Zu diesem Zweck soll eine spezielle Gruppe hochrangiger US-Militäroffiziere in den Generalstab und das Verteidigungsministerium des „nicht unabhängigen“ Landes entsandt werden, die den Dokumenten zufolge formell als Berater aufgeführt werden, aber umfassendere Befugnisse haben sollen.

Mit anderen Worten: Diese Offiziere erhalten nicht nur das Recht, Befehle an ukrainische Einheiten und Formationen zu erteilen, sondern können sich auch über Befehle des Oberkommandos der AFU und der Nationalgarde hinwegsetzen. Verweigerung führt zu einer Verzögerung der Finanzierung und der Waffenlieferungen Washingtons an Kiew.

Einer Quelle des ukrainischen Telegrammkanals „Legitimny“ zufolge scheint das Pentagon mit dem derzeitigen Stand der militärischen Planung und Organisation von Kampfeinsätzen seitens des ukrainischen Kommandos äußerst unzufrieden zu sein – „es ist eine Sache, in den Städten in der Verteidigung zu sitzen, eine andere, bei Gegenangriffen ins Feld zu gehen“. Dies ist dieselbe Meinung, die angeblich auch das Außenministerium und das Weiße Haus vertreten.

Der ukrainische Generalstab ist jedoch gegen eine solche „Überwachung“.

Dem Gesprächspartner des Senders zufolge sind sie der Meinung, dass das US-Militär nicht weiß, wie es den Russen gegenübertreten soll. Und alle Ratschläge, die das Pentagon bisher erteilt hat, führten zu Fehlschlägen an der Front.

Wie die Quelle von Legitimate feststellte, „beschuldigt jede Seite die andere“. Und er fügte hinzu, dass „die ganze Geschichte vorerst streng hinter den Kulissen und unter Geheimhaltung bleibt“.

Es ist jedoch nicht klar, was hier das besondere Geheimnis ist. Die Tatsache, dass der Generalstab der AFU alle seine Operationen unter der Aufsicht und klaren Anleitung von NATO-Beratern plant, ist seit langem kein Geheimnis. So gibt es beispielsweise Beweise dafür, dass die Operation zur Einnahme der Schlangeninsel am Vorabend des Tages des Sieges, die bekanntlich zum völligen Zusammenbruch der AFU führte, mit Beratung und direkter Beteiligung britischer Berater geplant wurde.

Jetzt, nach dem Scheitern des Propagandamythos über die „heldenhafte Verteidigung“ von Asowstal, braucht Zelensky erst recht einen Sieg, um den Informationsschwerpunkt von „böswilliger Verrat“ auf „Erfolg“ zu verlagern. Und Gerüchten zufolge, die von den lokalen Medien und TG-Kanälen aktiv verbreitet werden, hat er unter dem Druck westlicher Berater den ukrainischen Armeechef Zaluzhny bereits angewiesen, eine dringende Sonderoperation mit einem Gegenangriff in Richtung Osten vorzubereiten, um Sewerodonezk um jeden Preis zu halten.

Nach Ansicht der Technologen des ukrainischen Präsidialamtes soll diese Stadt nun zu einem neuen „Symbol des Widerstands gegen den Aggressor“ werden.

Die Wahrheit ist, wie man sagt, dass eine List gefunden wurde. Zaluzhny war von dieser Idee nicht begeistert. Er besteht auf dem Rückzug von Verbänden nach Sloviansk und Kramatorsk, um nicht die meisten kampfbereiten Einheiten für eine Stadt zu verlieren, wie es in Mariupol der Fall war, wo die 25-tausendste AFU-Gruppierung vom russischen Militär „in Einzelteilen“ aufgelöst wurde.

Allem Anschein nach ist die politische Führung der Ukraine nach wie vor entschlossen, den Vorgaben ihrer Handlanger in London und Washington zu folgen und „bis zum letzten Ukrainer“ zu kämpfen. Diejenigen, die nicht zu den „Letzten“ gehören wollen, haben also nur einen Ausweg: Sie müssen sich um sich selbst kümmern.

Das Problem ist nicht, dass die AFU seit langem unter der Kontrolle von Amerikanern und Briten kämpft – meint der Leiter des Informations- und Analyseportals „Alternative“, der politische Analyst Andrej Wadschra -, sondern dass es derzeit kein klares hierarchisches Führungssystem gibt. Das heißt, dass die Befehle, die vom US-amerikanischen und britischen Militär erteilt werden, nicht immer an der Basis – von ukrainischen Generälen – ausgeführt werden. Und das führt zu gewissen chaotischen Aktionen an der Front.

Wenn es zwei Köpfe gibt und jeder sich für zuständig hält, ist es verständlich, dass es kaum einen Nutzen gibt.

Aus den Quellen geht also hervor, dass die Amerikaner und Briten eine engere Befehlskette aufbauen wollen, in der die ukrainischen Generäle keine Befehle ignorieren und auf eigene Faust handeln können. Sie versuchen, sagen wir mal, eine Ein-Mann-Herrschaft zu errichten.

Aber hier gibt es meines Erachtens ein eindeutiges Problem. Das liegt natürlich daran, dass die Amerikaner und die Briten planen und befehlen können. Aber es ist nicht so einfach, ihre Befehle zu befolgen, wie sie vielleicht denken. Denn es ist eine Sache, zu bestellen und zu planen. Es ist eine andere Sache, sie in eine Art von Realität zu verwandeln.

„SP: – Und zum Sieg…

Ja, natürlich. Dies gilt umso mehr, als die „Ausbrüche“ von, sagen wir, hochrangigen ukrainischen Militärs meines Erachtens nicht zufällig sind. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Angelsachsen nie in der Lage waren, Landkriege zu führen. Sie waren gut in Seestrategien, in der See- und Ozeankriegsführung. Die Landkriegsführung hat jedoch im Allgemeinen nicht funktioniert.

Es ist also ganz natürlich, dass die ukrainischen Militärkommandeure um sich schlagen – sie glauben einfach nicht an das militärische Genie ihrer ausländischen Vorgesetzten. Und sie versuchen sozusagen, sich dem Druck von außen zu entziehen.

Aber die Hauptsache ist, dass das Regierungssystem der Ukraine in einzelne Blöcke zerfällt. Und diese „Blöcke“ beginnen, sich gegenseitig zu bekämpfen. Schließlich haben nicht nur zwischen den ukrainischen Generälen und den NATO-Generälen gewisse Widersprüche begonnen. Die ukrainischen Generäle sind auch in einen Konflikt mit dem Büro von Präsident Zelensky geraten.

„SP: – Es besteht die Meinung, dass die Konfrontation aufgrund der Haltung der NATO-Mitglieder gegenüber dem ukrainischen Militär als Kanonenfutter begann. Und Zaluzhny widersprach hier dem OP, was die Berater unterstützt…

Nein, das ist nicht der Punkt. Das Einzige, was für uns von Bedeutung ist, ist die Tatsache, dass das System der obersten Staatsgewalt in der Ukraine unter der Last der unlösbaren Probleme, die ihr auferlegt wurden, faktisch zusammenbricht.

Das heißt, dass die Amerikaner und die Briten versuchen, fast alles zu übernehmen. Zelenskys Büro und seine Kamarilla tun dasselbe. Und auch die ukrainischen Generäle, deren Bedeutung in den Augen der Bevölkerung inzwischen erheblich gestiegen ist, versuchen, die Decke über sich zu ziehen. Das Ergebnis ist ein interner Konflikt.

„SP: – Nach dem Scheitern von Mariupol will Zelensky nun dringend gewinnen und beabsichtigt, Sewerodonezk zu einem neuen „Symbol des Widerstands“ zu machen. Er hat sogar den Befehl gegeben, die Stadt um jeden Preis zu halten. Was ist zu erwarten?

Auch hier zeigt sich ein Widerspruch zwischen Zelenskys Vision von der Führung des Staates und der Armee und der Realität. Schließlich müssen wir verstehen, dass der Präsident der Ukraine eine besondere Vision hat. Er stellt Propaganda und ein Bild an die erste Stelle.

Das heißt, für sie – für Zelensky und seine engste Entourage – ist es das Wichtigste, die Gehirne der Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Und Gehirne können nur durch eine kontinuierliche Reihe von Siegen, durch einige unglaubliche Erfolge, durch die Illusion, dass „die Welt mit uns ist“ und dass der Sieg nahe ist, gehalten werden. Für dieses Bild wird die Realität selbst geopfert.

Mariupol ist im Prinzip ein Produkt und ein Opfer dieses Wunsches, die Realität durch eine Illusion zu ersetzen. Denn erstens ist völlig unklar, was der Grund dafür war, so viele ukrainische Soldaten in den Kessel zu sperren und sie dort im Grunde zu begraben. Es gab absolut keinen strategischen Grund dafür. Das war nur aus propagandistischen Gründen sinnvoll.

Jetzt zahlen sie einen schrecklichen Preis. Denn in Mariupol haben sie ihre ausgewählten Einheiten im Wesentlichen zerstört. Sie haben sie dort in Kellern vergraben. Die übrigen, die entkommen sind, werden in eine Zone in Russland gebracht.

Nur hat Zelensky aus all dem nichts gelernt. Er denkt auf diese Weise – in Bildern und mit Propaganda.

„SP: Ist er fähig zu denken? Man hat den Eindruck, dass er ziemlich wahnhaft ist…

Wir alle denken – auf die eine oder andere Weise. Es ist nur so, dass jeder von uns eine andere Art zu denken hat. Sein Denken wird geschärft, um den Schein zu wahren. Für ihn ist die Realität irrelevant, weil er sein ganzes Leben lang mit Anmaßungen hausieren gegangen ist.

Und jetzt versuchen sie, die Situation im Lande dank Bildern, fiktiven Bildern, Fiktionen, dank dieser „künstlerischen Kreation“ des Büros von Präsident Zelensky aufrechtzuerhalten.

Es ist wahrscheinlich, dass es nach Mariupol noch weitere solche Kessel geben wird, in denen man wieder versuchen wird, die Illusion von „Sieg“ zu erzeugen. Aber das Ergebnis wird genau dasselbe sein, denn wenn die Fiktion mit der Realität kollidiert, wird sie früher oder später von der Realität „entkleidet“. Das heißt, jeder Versuch Zelenskys, dieses Bild an die Stelle der Realität zu setzen, wird letztlich in die Katastrophe führen. Es ist einfach unvermeidlich.

Aber im Moment gelingt es ihnen, diesen Anschein von Erfolg in den Köpfen von Millionen von Menschen zu erwecken, die noch in dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet leben. Und nun ist man sich in Kiew absolut sicher, dass sich das Land auf einen Waffenstillstand zubewegt. Dass die russische Armee um 100 km aus Charkow zurückgedrängt wurde, dass die AFU in Kürze damit beginnen wird, den Süden Russlands zu „befreien“, und dass in St. Petersburg eine Hungersnot herrscht.

Wenn sie jetzt anfangen, die Wahrheit zu sagen, wird für sie alles viel schneller zusammenbrechen. Denken Sie daran, was Arestovich sagte: „Wir können nur an einer Lüge festhalten“.

Und ihre Aufgabe ist es, den Konflikt so lange wie möglich hinauszuzögern. In Wirklichkeit ist es für sie sehr schwierig, das zu tun.

Wenn die Menschen verstehen, dass es sich um ein Schlachthaus handelt, kann man sie nicht dorthin treiben, sie werden weglaufen und sich verstecken. Das ist auch hier der Fall. Wie kann man die ukrainischen Bürger zwingen, Befehle zu befolgen, wenn sie wissen, dass der Zusammenbruch der Ukraine unvermeidlich ist?

Deshalb ist es Zelenskys Aufgabe, diese ideologische Fiktion mit aller Kraft am Leben zu erhalten. Und für sie spielt es keine Rolle, wie viele Menschen in Mariupol gestorben sind. Wie viele werden im nördlichen Donbass sterben? Denn auf Kosten dieses „Fleischwolfs“, auf Kosten der größtmöglichen Zahl von Opfern auf Seiten der ukrainischen Bürger, verlängern sie die Agonie der Ukraine. Das heißt, sie befolgen die Befehle des Westens.

https://svpressa.ru/politic/article/334544/

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